Theaterverein Gillbachbühne zeigt
neues Stück
Nun beginnt die heiße Probenphase
Mit dem bisher erreichten Zwischenstand ist Regisseur Helmut Schmitz zwar durchaus zufrieden, gleichwohl wird wohl in dieser Woche bei den Proben des Theatervereins Gillbachbühne noch ein Zahn zugelegt werden: Wie es der Kalender nun einmal will, steht die Premiere des neuen Stücks "Ein gemütliches Wochenende" diesmal nämlich sehr zeitig auf dem Programm.
Gespielt wird bereits ab dem 2. Januar, wobei die Gillbachbühne im neuen Jahr erstmals mit fünf regulären Aufführungen aufwarten will. Nach der Premiere, für die sich am Freitag, 2. Januar, der Vorhang um 20 Uhr heben wird, geht es anderntags bereits um 19 Uhr weiter. Am Sonntag, 4. Januar, wird hingegen um 17 Uhr gespielt.
Weitere Aufführungen stehen am 9. und 10. Januar um 20 Uhr beziehungsweise 19 Uhr auf dem Spielplan der Gillbachbühne. Der Vorverkauf für die erfahrungsgemäß wieder heiß begehrten Karten beginnt am Sonntag, 14. Dezember, um 11 Uhr in der Turnhalle an der Widdeshovener Straße: Eingefleischte Kenner wissen, dass sie wiederum zeitig auf den Beinen sein müssen, um sich überhaupt Karten sichern zu können.
Seit gut einem Jahrzehnt fungiert die Turnhalle inzwischen als Domizil der Evinghovener Theaterfreunde, deren Proben seit Oktober laufen. Mit einem sicheren Händchen für den Geschmack ihres Publikums ausgestattet, haben Regisseur Helmut Schmitz und sein Assistent Helmut Heckenbach in bewährter Manier wiederum einschlägige Stücke gesichtet. Ihre Wahl fiel diesmal auf die von Friedrich Kalina übersetzte und bearbeitete Krimikomödie "Ein gemütliches Wochenende" aus der Feder des französischen Autors Jean Stuart, der von der Gillbachbühne erstmals gespielt wird.
Das Regiegespann ging in diesem Jahr äußerst zügig zu Werke. Bereits im Mai habe das zu spielende Stück festgestanden, erzählt Bühnenchef Herbert Schroers im Gespräch mit der NGZ. Schroers wird übrigens als Schriftsteller Raimund Bockmeyer auch im neuen Jahr wieder in einer Hauptrolle auf der Bühne zu sehen sein. Für den 1986 gegründeten Theaterverein Gillbachbühne bedeutet die Premiere im Januar die 18. Aufführung.
Über Mangel an Resonanz haben sich die rund 30 Mitglieder eigentlich nie beklagen müssen. Knapp 10.000 Zuschauer dürften seit Mitte der 80er Jahre die stets ausverkauften Vorstellungen der Gillbachbühne miterlebt haben, die sich bei den momentanen Proben in bester Spiellaune präsentiert. Die "Trockenübungen" sind inzwischen vorbei, seit Ende November in der Turnhalle die Bühne aufgebaut wurde.
In dem Stück wirken zehn Darsteller mit. Neben Helmut Schmitz und Helmut Heckenbach ist Gisela Steinbis als Souffleuse mit von der Partie. Für die Technik zeichnet erneut Heinz Reiter verantwortlich, während Martha Reiter wiederum das Bühnenbild gestaltet hat. Als fleißige Helfer im Hintergrund kümmern sich die übrigen 15 Mitglieder des Theatervereins neben manch anderem auch um die Verköstigung der zahlreichen Gäste, die Anfang Januar wieder ins Haus stehen werden.
Auch der Theaterverein ist zwischenzeitlich "online" geschaltet. Aufgerufen werden kann die von Webmaster Helmut Zilliken gestaltete Internetseite unter www.gillbachbuehne.claranet.de. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite für Kulturprojekte: www.cultpro.de. S. M.
[Quelle: NGZ vom 13.12.2003] |